Erinnerungen sind in gewisser Weise wie ein Archiv unseres Bewusstseins. Einprägende Erlebnisse, an welche man sich immer wieder erinnert – sei es beispielsweise beim Einschlafen oder Tagträumen – haben eine besondere Eigenschaft: die Beständigkeit. Alles was in unserem Leben beständig ist, sollte einen großen Wert für uns haben und sich im Idealfall natürlich positiv auf uns auswirken.
Erinnerungen sind wie Schätze, die in uns begraben sind
Es tut uns Menschen grundsätzlich gut, sich an den schönen Erlebnissen, Erkenntnissen und eben auch Erinnerungen in unserem Leben zu orientieren. Eine schöne Erinnerung ist wie ein Schatz, der in uns begraben ist – und wir haben die Möglichkeit diesen Schatz immer wieder aufs Neue zu entdecken und auszugraben. Um diese Erinnerungen als Schätze betrachten zu können, ist es wichtig, dass man diese Erinnerungen und damit verbundenen Erlebnisse entsprechend wertschätzt.
In dem man sich auf das Wesentliche – zum Beispiel das damit verbundene Gefühl – der Erinnerung besinnt, kann man auch viele Jahre später noch daraus Positives gewinnen, selbst wenn es nur ein Lächeln ist, ein kleines Gefühl der Dankbarkeit, dass man dieses Erlebnis erleben durfte und die Erinnerung daran für sich behalten hat.
Erlebtes als Essenz für Erinnerungen
Menschen, die darauf warten um endlich die Pension antreten zu können, um dann endlich das zu tun, was sie schon immer wollten, laufen Gefahr ihr ganzen Leben vor sich dahin laufen zu lassen, um dann zur Erkenntnis zu gelangen, dass für all das eigentlich nicht mehr genug Zeit bleibt. Mit dieser Lebenseinstellung nimmt man sich die Kraft der Beständigkeit von Erinnerungen.
Menschen mit der berühmten Midlife-Crisis werden mit dieser Art von Gedanken schon lange vor der Pension konfrontiert. Die Midlife-Crisis ist eine psychische Krise, die geprägt ist von Selbstzweifeln, Unzufriedenheit und dem Hinterfragen der bisherigen Lebensentscheidungen. Sie entsteht oft durch das Bewusstsein der eigenen Vergänglichkeit und den Wunsch nach Veränderung.
Junge Menschen leben jetzt und heute. Diese Zeit ist leider sehr vergänglich, so wie alles einen Anfang und ein Ende hat, so lässt sich die Zeit auf damals nicht wieder zurückdrehen. Ein Leben im Hier und Jetzt birgt das unglaublich große Potenzial dem eigenen Leben einen Sinn zu geben und Entscheidungen aus tiefsten Herzen zu treffen, die Erlebtes und dessen beständige Erinnerungen daran ermöglichen.
Daher sollten Menschen selbstbestimmt das machen können / dürfen, was ihrem Ikigai, dem Sinn des Lebens, entspricht oder zumindest dem nahe kommt. Alles hat seine Zeit und wenn man fühlt, dass die Zeit jetzt gekommen ist, dann sollte man innehalten und sich fragen: „Was will ich wirklich in meinem Leben und was kann ich dafür tun?“
Erinnerungen als Kompass für die Zukunft
Es macht durchaus Sinn nicht nur in die Vergangenheit zu blicken und in schönen Erinnerungen zu baden. Das Leben im Hier und Jetzt sollte genauso eine Beständigkeit im Leben haben dürfen, wie die Erinnerungen aus der Vergangenheit. Dies erst ermöglicht als Bindeglied den bewussten Blick in die Zukunft.
„Was will ich in meinem Leben noch alles erleben und wo darf die Reise noch hingehen?“
Alleine schon die Suche nach der Antwort auf diese Frage kann die Sinne beleben und Lust auf Kommendes machen. Nur wer seine Vergangenheit kennt (und nicht vergessen hat), macht vielleicht in einigen Fällen nicht zweimal den gleichen Fehler. Eines sollte man jedoch dabei nicht: etwas bereuen, was man vielleicht zum damaligen Zeitpunkt aus reinstem Gewissen heraus gemacht hat.
Die Beständigkeit der Erinnerung soll, kann und darf uns im bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit uns selbst als Kompass und Wegbegleiter für heute und auch morgen zur Verfügung stehen.
Unsere beständigen Erinnerungen an schöne Erlebnisse
Mit unserem Travel-, Inspiration- & Lifestyle-Projekt teilen wir einige unserer Erlebnisse, sowie dessen beständige Erinnerungen, und hoffen damit unserer Leserschaft vielleicht den einen oder anderen Gedanken mit auf den Weg zu geben, sich auf das zu besinnen, auf was es uns wirklich ankommt. Und vielleicht interessiert Sie auch unser Beitrag über den Wert der Beständigkeit.




